Aktive 1. – Drei ganz wichtige Punkte – Marcel Schorr verletzt

Nach sechs Spielen ohne Sieg gelang dem Team von Martin Peter am Sonntag gegen Friedrichsthal endlich der heißersehnte Dreier.

Cedric Omoregie (dritter von rechts) setzt nach einem weiteren Konter den Schlusspunkt zum 3:0

Anders als noch am Mittwoch gegen Steinbach übernahmen wir vom Anpfiff weg die Initiative. Friedrichsthal konnte zunächst nur reagieren und tat dies in der Anfangsviertelstunde mehr schlecht als recht. Unser Angriffsspiel gelang über beide Außen variabel und auch in der Mitte suchten Patrick Jantzen und Marcel Schorr immer wieder Nils Cuccu in der Spitze. Oder aber auch mal den direkten Weg auf den Kasten von Friedrichsthals Goalie Matthias Kuhn. So kamen wir auch schnell zu Chancen, doch das Abschlussglück war noch nicht auf unserer Seite, so streifte ein Schuss von Patrick Jantzen nur um Zentimeter am linken Torwinkel vorbei.

Doch die Gäste erarbeiteten sich nun langsam mehr Spielanteile, konnten das Tor von Marco Curcio im ersten Durchgang jedoch nicht in Gefahr bringen. Mathias Lillig und Sami Ikas standen in der Zentrale sicher und Yannick Jungfleisch hatte Sascha Fess über die gesamte Spielzeit ebenfalls gut im Griff. So wechselte man mit einem torlosen Remis die Seiten.

Danach war plötzlich Friedrichsthal das agilere Team. Zweimal musste Marco Curcio unmittelbar nach Wiederanpfiff Kopf und Kragen riskieren – bewahrte mit guten Paraden sein Team aber vor einem Rückstand. Doch es sollte sich nun ein eher verteiltes Spiel im Mittelfeld entwickeln. Die Abwehrreihen beider Mannschaften standen gut und ließen nur wenig bis gar nichts zu.

Das wir am Ende den Platz doch noch als Sieger verlassen sollten lag in den letzten 20 Minuten an unserem wieder mutigeren Spiel nach vorne und der notwendigen Präzision. Nils Cuccu verwertete einen perfekt gespielten Ball von Patrick Jantzen oder Yannick Jungfleisch zur 1:0-Führung (71.) und danach war unser Konterspiel einfach eiskalt. Erneut Patrick Jantzen, der Matthias Kuhn im Eins gegen Eins keine Chance ließ zum 2:0 (79.) und kurz vor dem Ende Cedric Omoregie der eine fast identische Kontersituation zum 3:0-Endstand verwertete.

Ein Sieg, der in Anbetracht der anderen Ergebnisse, schon extrem wichtig war. Der Tabellenkeller verdichtet sich mehr und mehr aber mit dieser Leistung wie gegen Friedrichsthal sollten in den nächsten Wochen noch ein paar Punkte dazukommen können.

Nachtrag: Einen Wermutstropfen gab es allerdings dann doch: Marcel Schorr, der zuletzt deutlich ansteigende Form zeigte, verletzte sich und musste den Platz nach knapp einer Stunde verlassen. Diagnose: Vorderes Außenband gerissen, mittleres und unteres ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen – sechs Wochen Pause. Gute Besserung Marcel!

Saarlandliga, 25. Spieltag, 25. März 2018, 15.00 h, eppers-Meerwaldstadion Bübingen

SV 09 Bübingen – SC Friedrichsthal 3:0 (0:0)

SV 09 Bübingen: Marco Curcio – Sinan Tomzik (84. Sascha Bickelmann), Mathias Lillig, Marcel Schorr (59. Patrick Wöber), Cedric Omoregie, Samuel Ikas, Michael Löber, Yannick Jungfleisch, Nils Cuccu (87. Lars Breyer), Lars Wintrich, Patrick Jantzen. Dominik Gruber. Trainer: Martin Peter

SC Friedrichsthal: Matthias Kuhn – Nico Kmoch, Julian Weiersbach, Daniel Schlicker, Nino Kannengießer, Christopher Dahl (23. Fabrice Peter), Alexander Ernst, Daniel Reinhardt, Jannis Maas, Dominik Boos (89. Kevin Jachim), Sascha Fess (79. Felix Florsch). Trainer: Andreas Fellhauer

Tore: 1:0 Nils Cuccu (71.), 2:0 Patrick Jantzen (79.), 3:0 Cedric Omoregie (85.).

Schiedsrichter: Niklas Kunzler (Saarlouis), Jörg Menke und Andre Velten

Fotos: Armin Schwambach

Patrick Jantzen behält die Nerven und schließt sicher ab – 2:0
Nils Cuccu erzielt hier das 1:0, seinen 18. Saisontreffer. Damit steht er jetzt schon bei ebenso vielen wie in der Vorsaison.
Auch der eingewechselte Patrick Wöber ließ Friedrichsthals Sascha Fess (rechts) keinen Raum
Nils Cuccu – fokussiert und spielstark
Patrick Jantzen zeigte ein ganz starkes Spiel
Yannick Jungfleisch (mitte) im Zweikampf – beobachtet vom spielfreudigen Lars Wintrich

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